CBD Hanf: Fragen und Antworten

CBD Hanf erobert die Schweiz. Das legale Gras wird mittlerweile von Menschen aller Alters- und Bevölkerungsschichten konsumiert. Doch was ist CBD Gras eigentlich, und wie wirkt es? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema „CBD Hanf“.

 

Was ist CBD Hanf?

 

Bei CBD Hanf handelt es sich um eine Hanfsorte mit reduziertem THC (Tetrahydrocannabinol)-Anteil. CBD ist eine Abkürzung für Cannabidiol, ein chemischer Wirkstoff aus der Klasse der Cannabinoide. Da THC- und CBD-Hanf die gleiche chemische Formel besitzen, kann man die beiden Sorten anhand ihres Aussehens kaum voneinander unterscheiden. Auch beim Geruch gibt es keine wahrnehmbaren Unterschiede. Legal vertriebenes Cannabis weist für gewöhnlich einen CBD-Gehalt von 10 bis 20 Prozent auf. Der THC-Anteil liegt dagegen unterhalb der 1-Prozent-Schwelle, in der Regel bei 0,1 bis 0,7 Prozent.

 

Macht CBD Hanf „high“?

 

Eines der grössten Missverständnisse im Zusammenhang mit CBD Hanf ist die Vorstellung, dass legales Gras einen ebenso berauschenden Effekt wie herkömmliches THC-Gras hat. „High“ macht CBD Hanf jedoch nicht – zumindest nicht im landläufigen Sinne. Im Unterschied zu THC ist CBD nicht psychotrop und hat daher keinerlei Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem. Auch die Wahrnehmung wird durch Cannabidiol nicht beeinflusst. Der Konsum von CBD hat nach Aussage von Konsumenten eine eher beruhigende Wirkung. Die medizinischen Effekte sind noch nicht hinreichend belegt. Gleichwohl wird von zahlreichen Ärzten und Wissenschaftlern vermutet, dass CBD Hanf als Medikament gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden könnte.

 

Ist CBD Hanf legal?

 

In der Schweiz ist der Verkauf, Besitz und Konsum von CBD Hanf legal. Da CBD als nicht-berauschender Wirkstoff eingestuft wird, unterliegt die Substanz nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Zu beachten ist die bereits erwähnte Grenze von 1 Prozent THC, die nicht überschritten werden darf. Rechtlich gesehen handelt es sich bei den vier legalen CBD-Grassorten, die es derzeit in der Schweiz gibt, um Tabakersatzprodukte. Alle anderen CBD-Produkte werden als Rohstoffe verkauft und bewegen sich somit in einer rechtlichen Grauzone. In der Praxis erweist sich die Unterscheidung zwischen legalem und illegalem Hanf als schwierig, weshalb es immer wieder zu Beschlagnahmungen von CBD Gras durch Streifen- oder Verkehrspolizisten kommt.

Wo wird CBD Hanf produziert?

 

Der hierzulande angebotene CBD Hanf wird überwiegend von einheimischen Produzenten erzeugt. Theoretisch ist es auch möglich, CBD-Gras in den eigenen vier Wänden anzubauen. Von dieser Option machen derzeit noch relativ wenige Konsumenten Gebrauch. Trotz steigender Verkaufszahlen ist die Kostensituation bei den CBD-Herstellern als angespannt zu bezeichnen, da CBD als Tabakersatz mit dem gleichen Steuersatz belegt ist wie herkömmliche Tabakzigaretten (25 Prozent plus Mehrwertsteuer). Zudem muss rauchfertiges CBD Gras mit den gleichen Warnhinweisen versehen werden wie Tabakprodukte, obgleich eine schädliche Wirkung bislang nicht nachgewiesen werden konnte.

 

Wie wird CBD Hanf angebaut?

 

Hanf bietet gegenüber anderen Nutzpflanzen den Vorteil, dass er auch in höheren Lagen angebaut werden kann. CBD Hanf ist relativ anspruchslos und sehr pflegeleicht. Gleichwohl sind mit dem Anbau von Cannabis erhebliche Kosten verbunden, zumal die Bauern von staatlicher Seite keine Subventionen erhalten. Einen der wichtigsten Kostenfaktoren stellt die aufwendige Bewachung der Hanffelder dar. Auf der anderen Seite ist der Anbau von CBD Hanf aus ökologischer Sicht durchaus ein Gewinn, da die Pflanze durch Monokulturen beschädigtes Land schnell regeneriert. Nichtsdestoweniger vertreten die meisten Experten die Ansicht, dass die Produktion von CBD Hanf auf absehbare Zeit ein Nischengeschäft bleiben wird.

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